{"id":268,"date":"2018-12-17T12:00:13","date_gmt":"2018-12-17T12:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/groihofer.at\/meinblog\/?p=268"},"modified":"2019-09-29T08:21:03","modified_gmt":"2019-09-29T08:21:03","slug":"christian-diether-und-thomas-hoppe-generationsuebergreifend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/2018\/12\/17\/christian-diether-und-thomas-hoppe-generationsuebergreifend\/","title":{"rendered":"Christian, Diether und Thomas Hoppe: Generations\u00fcbergreifend"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Architektur, Lehre und die Aufgeschlossenheit zu Innovationen sind in der dritten Generation eng mit dem Namen Hoppe \u00adverbunden. Diether Hoppes S\u00f6hne, Thomas und Christian, haben Baukultur mit der Muttermilch aufgesogen. Aktiv widmen sich alle standespolitischen Sach\u00adthemen. Und der neue Vorsitzende der Sektion Architekten in der Ziviltechnikerkammer W\/N\u00d6\/B hei\u00dft Thomas Hoppe.<\/strong><\/em><\/p>\n<address><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-269 alignleft\" alt=\"hoppe_archit_2018_v1\" src=\"http:\/\/groihofer.at\/meinblog\/files\/2019\/08\/hoppe_archit_2018_v1.jpg\" width=\"230\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/files\/2019\/08\/hoppe_archit_2018_v1.jpg 230w, https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/files\/2019\/08\/hoppe_archit_2018_v1-208x300.jpg 208w\" sizes=\"(max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>Fotografie: Larry Williams<\/strong><\/address>\n<p><strong><!--more-->Wie sieht die Arbeit in einem Familienbetrieb mit einem noch so pr\u00e4senten Vater aus?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thomas Hoppe<\/strong>\u00a0(TH): Bei unserem Einstieg gab es eine Gew\u00f6hnungsphase, die viel mit \u00c4nderungsmanagement in der Abwicklung zu tun hatte. Als einzelner Architekt ist man f\u00fcr alles verantwortlich, man ist jener, auf den sich alles fokussiert, von dem alles ausgeht. Die eigentliche Ver\u00e4nderung brachte hier die Digitalisierung. Man geht nun als Chef nicht mehr jedes Wochenende durch das B\u00fcro und setzt seine Anmerkungen auf die Pl\u00e4ne, die auf den Tischen liegen. Dieser Kulturbruch war anfangs spannend und hat durchaus Meinungsverschiedenheiten ausgel\u00f6st.<br \/>\n<strong>Christian Hoppe<\/strong>\u00a0(CH): Neu war die Gesellschaftsform mit Partnern und einer anderen, breiteren Herangehensweise. Von der im Mittelpunkt stehenden gestalterischen Aufgabe hin zur Manager- und Koordinationsfunktion.<br \/>\n<strong>Diether Hoppe<\/strong>\u00a0(DH): Es gibt kein Weiterreichen eines Bauherrn mehr wie fr\u00fcher, obwohl dies jetzt durch die rechtlichen M\u00f6glichkeiten der ZT-Gesellschaft durchaus m\u00f6glich w\u00e4re. Die Auffassung meiner Generation war jene des selbst zeichnenden und entwerfenden Architekten, der alles in der Hand hat, mit dem Bauherrn spricht, die Baustelle besucht und sich auch um Bereiche des Standes k\u00fcmmert. Eines der wichtigsten Dinge bei uns ist, dass wir miteinander reden und uns \u00fcber Probleme austauschen.<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich das Bild des Architekten als K\u00fcnstler ver\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Der Architekt als K\u00fcnstler ist nicht in Vergessenheit geraten, aber unter 1.000 Architekten treten vielleicht 10 bis 20 mit ihrer Entwurfsidee auf und haben einen Namen. Das Bild, dass man mit einem dicken Bleistift gro\u00dfartige Entw\u00fcrfe zeichnet, und daraufhin st\u00fcrzt die Welt auf einen zu und \u00fcbersch\u00fcttet einen mit Auftr\u00e4gen, gibt es schon lange nicht mehr. Zwar gilt die Entwurfs\u00adidee nach wie vor, allerdings wird sie meist ver\u00e4ndert weitergef\u00fchrt und realisiert.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Es gibt kaum mehr einzelne Bauherren als Gegen\u00fcber. Meist bestimmen Konsortien mit wechselnden Personen eher z\u00f6gerlich. Private, die bauen m\u00f6chten, informieren sich \u00fcber das Internet. Das generiert neben einem Halbwissen auch eine bestimmte Erwartungshaltung wie Dinge auszusehen und zu funktionieren haben. Wir haben schreckliche Situationen erlebt, in denen Personen zu uns gesagt haben: \u201eIch wei\u00df, sie wollen zuerst einen Vorentwurf und einen Entwurf machen, aber geben sie mir doch einfach nur das Schaubild.\u201c Wenn mein Vater diesen Satz h\u00f6rt, glaubt er, es sei ein Scherz.<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Und es macht ihn traurig.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Hatte sich ein Auftraggeber fr\u00fcher f\u00fcr einen bestimmten Planer entschieden, vertraute er diesem, in guten wie in schlechten Tagen. Jetzt wird vorweg evaluiert, ob das vorliegende Projekt ebenso funktional und kosteng\u00fcnstig ist wie ein vermeintlich vergleichbares, das etwa vor einem halben Jahr an anderer Stelle errichtet wurde. Die Bereitschaft, etwas weiterzuentwickeln, nimmt ab, die Einzigartigkeit eines Entwurfs oder Konzepts wird damit wohl relativ schnell abgeschafft.<\/p>\n<p><strong>Liegt das auch an wirtschaftlichen Einschr\u00e4nkungen wie etwa straffen Projektkosten?<\/strong><br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Wir sind gezwungen, neben der k\u00fcnstlerischen Idee auch sofort die wirtschaftlichen Daten und Benchmarks, wie Baukosten, Bauabl\u00e4ufe und operative Kosten, mitzuliefern. Der Architekt wird zu einer all\u00adumfassenderen Information inklusive zuk\u00fcnftiger Prognose gezwungen. Vater, wie viel Zeit hast du fr\u00fcher f\u00fcr eine Kostensch\u00e4tzung gebraucht?<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Wenn man als Architekt nach Kosten gefragt wurde, war es leicht m\u00f6glich, eine unmittelbare Antwort zu geben, weil man einfach wusste, was gewisse Volumina kosten. Das traue ich mich jetzt in der Form nicht mehr. Heute wird dies neben meiner Leistung von meinem Verantwortungsbereich und durch die W\u00fcnsche des Bauherrn bestimmt. Meistens ist es schwer, rasch herauszufinden, in welcher Qualit\u00e4t, auf welche Art und in wie viel Zeit ein Bauwerk umgesetzt werden soll. Die Fehleinsch\u00e4tzung, ab wann man Kosten vorhersagen kann, begann mit jenen Wettbewerben, bei denen man bereits anhand eines Planes im Ma\u00dfstab 1:200 pr\u00e4zise Kostenaussagen treffen musste, f\u00fcr zu diesem Zeitpunkt praktisch noch gar nicht zu Ende gedachte Projekte.<br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Diese Situation versch\u00e4rft sich, weil immer mehr Verantwortungen der Bauherrn auf Planer und Konsulenten \u00fcbertragen werden und man meint, \u00fcber Erfahrungsnachweise die Sicherheit zu erh\u00f6hen. Auch daran kann man ermessen, wie breit dieses Spektrum mittlerweile geworden ist.<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Fr\u00fcher entschied man als junger Architekt oder Student selbst, ob man sich bei der Teilnahme an Wettbewerben \u201eausbeuten\u201c wollte. Das begann mit der m\u00f6glichen Teilnahme an einem Wettbewerb etwa f\u00fcr einen Schulbau, obwohl man noch keine Erfahrung hatte \u2013 aber sp\u00e4testens nach dem f\u00fcnften oder sechsten Mal hatte man sie. Dieser Lernprozess ist jetzt unterbrochen. Heute braucht man Zertifizierungen und Nachweise, dass man bereits 15 Schulen gebaut hat \u2013 das ist absurd. Das verhindert jeden Fortschritt, weil die Wettbewerbsteilnahme nur mehr einem bestimmter Kreis vorbehalten ist.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Die Frage ist, inwieweit sich Bauherrn noch einem Diskurs der Entwurfsideen stellen wollen. Die Au\u00dfenwahrnehmung ist, dass sich die Kollegenschaft ganz hemmungslos gegenseitig mit Einspr\u00fcchen behindert und Wettbewerbs\u00adergebnisse \u00fcber den Haufen wirft. Das f\u00fchrte letztlich zu einer h\u00f6heren Komplexit\u00e4t bei den Abgabe-Formalismen. Durch das Einschalten von Rechtsanw\u00e4lten tritt die Frage nach der perfekten Abwicklung sowie vorher erbrachter Referenzen in den Vordergrund und verdr\u00e4ngt die architektonische Idee. Wir Planer sind daran nicht ganz unschuldig, dass Bauherrn sich keine Wettbewerbe mehr antun wollen, weil sie am Schluss keinen Entwurf haben, den sie bauen wollen, sondern jenes Projekt, dessen Verfasser den besseren Anwalt hatte.<\/p>\n<p><strong>Ist der Architekt als allumfassender Generalist noch ein Zukunftsmodell?<\/strong><br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Ich denke, dass der Architektenberuf mit seinem alles umfassenden Wissen durchaus wiederkehrt.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Ich sehe hier den allumfassenden Anspruch, nicht aber die ebensolche F\u00e4higkeit. Planung ist heutzutage in vielen Bereichen so komplex, dass selbst erfahrene Kollegen, die meinen, die Bauordnung zu kennen, von erfahreneren Kollegen nicht ernst genommen werden, wenn diese nach dem Erscheinungsjahr der Bauordnung fragen, nach der entsprechenden OIB-Richtlinie oder Norm. Den Anspruch zu stellen, dem letzten Generalistenberuf anzugh\u00f6ren, scheint mir ver\u00admessen.<br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Die Mitarbeiterstruktur hat sich rapide weiterentwickelt. Im B\u00fcro unseres Vaters arbeiteten h\u00f6chstens elf Personen. Aktuell bewegen wir uns bei 25 Mitarbeitern, auch die B\u00fcroorganisation ist aufwendiger. Das traditionelle Bild eines Ausbildungsb\u00fcros, in dem fr\u00fcher initiative Studenten f\u00fcr ein geringes Honorar froh waren, jemandem \u00fcber die Schulter schauen zu d\u00fcrfen, findet man so heutzutage nicht mehr.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Wir sehen uns als Familienbetrieb, selbst die hier t\u00e4tigen Studenten sind angestellt. Wir haben eine externe Personalverrechnung, weil das neben dem Tagesgesch\u00e4ft nicht mehr zu schaffen ist und die m\u00f6glichen Risiken nicht \u00fcberschaubar sind, etwa wenn jemand zwei Tage hintereinander mehr als zehn Stunden arbeitet. Auch wenn der Abgabetermin eines Wettbewerbs mehr Stundenaufwand fordert, muss man genaue gesetzliche Regeln in Bezug auf die Arbeitszeiten einhalten. Ganz klar, der Mitarbeiter wird hier mit seinen Rechten meist mehr gesch\u00fctzt als der Arbeitgeber, da wird man leicht als B\u00f6ser gesehen, aber im globalen Kontext ist das so nat\u00fcrlich auch richtig.<br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Wobei man sagen muss, dass Menschen ja auch gewillt sind, in der hei\u00dfen Phase eines Wettbewerbs, Tag und Nacht f\u00fcr einen tempor\u00e4ren Zeitraum zu arbeiten, was aber eben\u00a0 arbeitsrechtlich eigentlich nicht geht.<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Die Begeisterung wird so schon stark eingebremst.<\/p>\n<p><strong>Eine gute \u00dcberleitung zum Thema Lehre. Wie gut sind Absolventen auf die zuk\u00fcnftige Arbeit vorbereitet? Muss man hier als Unternehmer die Rolle des Ausbildners \u00fcbernehmen?<\/strong><br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Definitiv. Ein Teil unserer Mitarbeiter arbeitet branchen\u00fcbergreifend mit der Bauindus\u00adtrie, und wir finden ein sehr reduziertes Angebot vor. Wenn wir Mitarbeiter in der Bauwirtschaft suchen, \u00e4hneln diese Stellen jenen auf der \u201eanderen Seite\u201c, also bei Baufirmen, die Leistungsabgeltungen bieten k\u00f6nnen, die uns auf Basis des Kollektivvertrags und branchen\u00fcblicher Honorare gar nicht m\u00f6glich sind. Die einzige Chance liegt in einer Art Idealismus, der es erlaubt zu erkennen, wie spannend das Berufsbild des Architekten doch eigentlich ist. Die Besch\u00e4ftigung mit dem Thema des immerw\u00e4hrenden Lernens ist uns in einer Zeit, in der sich permanent die Spielregeln, Gesetze oder Vorgaben ver\u00e4ndern, sehr wichtig.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Wir unterrichten etwa in der ZT Akademie zum Thema Barrierefreiheit oder Denkmalschutz. Es ist klar und ist im Ziviltechnikergesetz verankert, wir sind als Architekten verpflichtet, uns stetig fortzubilden, auch unsere Arbeit selbst beinhaltet Fortbildung. Es ist nicht nachvollziehbar, wenn behauptet wird, dass man, nur weil man irgendwann einen Ziviltechnikerkurs absolviert hat, 15 Jahre danach die aktuellen Anforderungen noch kennt. Ich gehe davon aus, dass jene Menschen, die gesellschaftlich als Architekten oder Planer auftreten und die Gesellschaft mitpr\u00e4gen, auch ein entsprechendes Bildungsniveau aufzuweisen haben und sich der Auftraggeber auch darauf verlassen kann, dass die Person, die ihm gegen\u00fcbersitzt und einen Stempel mit einem Adler hat, sich entsprechend weitergebildet hat.<br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Es ist wichtig zu vermitteln, dass Architektur mehr ist als nur Entwerfen und Gestalten. Wenn sich jemand w\u00fcnscht, in der Entwurfsabteilung mitzuarbeiten, kann ich nur antworten, wir entwerfen alle gerne, und deshalb haben wir uns auch f\u00fcr diesen Beruf entschieden. Auf unser Tagesgesch\u00e4ft heruntergebrochen macht das in Wahrheit leider nur einen Bruchteil aus.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: Wir gehen davon aus, dass jeder, der zum Architekten ausgebildet wurde, auch die F\u00e4higkeit zum Entwerfen hat. Die Frage ist nur, ob diese Person auch besser ist als die anderen 99\u00a0Prozent und ihm damit auch der rare Job als Design-Direktor zusteht. Ein fertiges Bauwerk vor Augen zu haben und zu wissen, dass man dies von der Entwurfsskizze an selbst gezeichnet hat, wie mein Vater sagt, ist einer der aufregendsten Momente unseres Berufs \u2013 leider aber auch eine Art Droge, die unsere T\u00e4tigkeit bestimmt. Man ist bereit, alles zu tun, damit sich das wiederholt.<br \/>\n<strong>CH<\/strong>: Fakt ist, dass sich sehr viele der ber\u00fchmten Skizzen unseres Gro\u00dfvaters, der ja auch Architekt war, existieren, ebenso von unserem Vater, von Thomas und mir hingegen nur sehr wenige. Wir arbeiten n\u00e4mlich mit anderen Tools oder haben diese Wertsch\u00e4tzung des Papiers fahrl\u00e4ssig vernachl\u00e4ssigt. Wenn ich \u00fcber unsere Generation einmal ein Buch schreiben wollte und illus\u00adtrierende Skizzen br\u00e4uchte, m\u00fcssten wir erst einmal welche zeichnen.<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Die Skizzen sind zwar im Kopf, und anstatt eines Bleistifts habe ich nun eben ein anderes Werkzeug, mit dem ich sie festhalte. Wahrscheinlich ist das ja eine wunderbare Sache, diese immer wieder abrufen und am Bildschirm ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Nun zum f\u00fcr Sie alle so wichtigen Thema, der Standespolitik<\/strong>.<br \/>\n<strong>DH<\/strong>: Dass wir hier in einem B\u00fcro sitzen, das bislang \u00fcber drei Generationen weitergef\u00fchrt wird, ist bereits ein standespolitischer Erfolg, f\u00fcr all jene, die sich damals engagiert haben, damit wir eine ZT GmbH gr\u00fcnden konnten und dass bei Wettbewerben auch die Namen aller Teammitglieder aufscheinen. Denn die Namensnennung war ein ganz entscheidender Punkt der eigenen Entwicklung. Fr\u00fcher war es verboten, bei Wettbewerben den Namen von Mitarbeitern ohne Befugnis zu nennen. Im Ausland dagegen hatte sich schon damals niemand daf\u00fcr interessiert, ob man einen Einser im Entwerfen vorweisen konnte. Wichtig war der Katalog, in dem die Wettbewerbsbeteiligungen angef\u00fchrt waren, auch nicht gewonnene. Es war ein bedeutender Punkt, dass sich die damaligen Kammerfunktion\u00e4re f\u00fcr diese Themen einsetzten. Es war mir immer ein gro\u00dfes Anliegen, das Interesse eines Architekten auch f\u00fcr seinen Stand zu sensibilisieren. Man m\u00fcsste endlich all jenen ein Lob aussprechen, die sich standespolitisch einsetzen, auch das ist Selbstausbeutung, denn die Leistungen hierzu werden in der aktiven Arbeitszeit erbracht. Jeder einzelne, der hier antritt, hat meine Bewunderung und meinen Respekt. Dass wir hier in einer ZT GmbH arbeiten, es eine beschr\u00e4nkte Haftung gibt, ich nicht die Socken meiner Kinder verkaufen muss, wenn ich einen Fehler mache, und eine Haftpflichtversicherung existiert, ist ein Verdienst der Kammer. Den Kritikern der Kammer sollte man klar machen, dass diese Arbeit auch f\u00fcr sie geschieht und ihnen Nutzen bringt.<br \/>\n<strong>TH<\/strong>: In den letzten Jahren haben wir es nicht geschafft, sichtbar zu machen, was Architekten eigentlich wirklich leisten. Wenn das gelingt und die Beitr\u00e4ge in allen Bereichen sichtbar werden, dann wird auch keiner mehr dar\u00fcber diskutieren, was uns daf\u00fcr bezahlt wird. Wenn jemand versteht, welch unglaubliche Verantwortung inzwischen auf die Planer abgew\u00e4lzt wird, er\u00fcbrigt sich jede Diskussion dar\u00fcber, ob diese Stunde mit einem Basiswert von zirka 85 Euro korrekt und angemessen abgegolten ist. Auch muss man in der Kammerpolitik den Stand der Ziviltechniker gesamtheitlich sehen. Die Berufsgruppe der Architekten ist an sich klein, wenn wir zulassen, dass uns Ingenieurkonsulenten entzweien, machen wir einen Fehler. Wir m\u00fcssen auch bei unterschiedlichen Interessen gemeinsam f\u00fcr unseren Stand auftreten und uns \u00fcberlegen, mit wem in Europa wir gemeinsam auftreten wollen.<\/p>\n<p><strong>HOPPE architekten ZT-GMBH<\/strong><br \/>\nArch. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Diether S. Hoppe<br \/>\nArch. Dipl.-Ing. Andrea Hoppe<br \/>\nArch. Dipl.-Ing. Thomas Hoppe<br \/>\nArch. Dipl.-Ing. Christian Hoppe<br \/>\nArch. DI MArch. AA. Dist. Robert R. Neumayr<br \/>\nBmst. Ing. Franz Schindler<br \/>\nHOPPE architekten pr\u00e4gen seit \u00fcber vier Jahrzehnten das Stadtbild Wiens mit. Der Familienbetrieb profitiert von der Interaktion der Generationen. Jahrzehntelange Erfahrung und eine gute Vernetzung der Seniorengesellschafter treffen auf dynamische und innovative Ans\u00e4tze der jungen Gesellschafter. Das Leistungsbild erstreckt sich vom Bauen im Bestand bis zum Industriebau.<br \/>\nProjekte (Auswahl):<br \/>\nSt\u00f6ckl im Park, Gasthausbrauerei im Schwarzenbergpark (Ende 2018-); Generalsanierung Hotel im Palais Schwarzenberg (Baubeginn geplant Mitte 2019); Firmenzentrale Dr. Richard; St. P\u00f6lten 2018; Umbau und Sanierung Palais Todesco, Gerstner K.u.K Hofzuckerb\u00e4cker (2014-17); UKH Meidling, Zu- und Umbau Unfallkrankenhauses der AUVA (2017); WKO (campus wien), Neuerrichtung Fachhochschule und Bildungscampus, Wien (2010)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hoppe-architekten.at\/\" target=\"_blank\">www.hoppe-architekten.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Architektur, Lehre und die Aufgeschlossenheit zu Innovationen sind in der dritten Generation eng mit dem Namen Hoppe \u00adverbunden. Diether Hoppes S\u00f6hne, Thomas und Christian, haben Baukultur mit der Muttermilch aufgesogen. Aktiv widmen sich alle standespolitischen Sach\u00adthemen. 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Fotografie: Larry Williams<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268"}],"collection":[{"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":290,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions\/290"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/groihofer.at\/meinblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}